Publikationen

Home

 

Grid Media: (Überlebens-)Strategien für Publisher im digitalen Zeitalter

Die in 2007 veröffentlichte Studie "Grid Media" beschreibt als strategischer Leitfaden für Medienunternehmen die Auswirkungen heutiger und künftiger (Internet-)Technologien auf die gesamte Medienbranche.

Aufsetzend auf der These, nach der „grundsätzlich alle medialen Leistungen digitalisierbar sind", beschreibt die Studie auf etwa 400 Seiten den Weg zu einem künftigen "Media Grid", einer vollkommen digitalisierten Medienwelt, in der Inhalte und Werbebotschaften individuell und kontextspezifisch aus verschiedenen Quellen kompiliert und an den Endnutzer auf dem Device und Interface seiner Wahl ausgeliefert werden.

Anhand von mehr als 200 internationalen Best Cases und umfangreichen statistischen Auswertungen zum Nutzungsverhalten, Werbespendings und technologischen Rahmenbedingungen analysiert die Studie, mit welchen Angeboten und Geschäftsmodellen innovative Internet-Companies und Medienunternehmen bereits heute im digitalen Medienumfeld Geld verdienen, und welche strategischen Markt-Positionen einzelne Anbieter in Zukunft noch besetzen können.

Auf der Basis heutiger sowie künftig absehbarer Technologieentwicklungen leitet die Studie eine Reihe von Kernthesen ab, die die Mediennutzung und das Mediengeschäft in den kommenden Jahren prägen werden:

  • Konvergenz: Die Digitalisierung wird die heute noch getrennt agierenden Medienbranchen in einem konvergierten, poly-medialen Raum zusammenführen, in dem alle Medienanbieter grundsätzlich in allen Formaten konkurrieren.
  • Nutzer-Integration: Im Zuge des Web 2.0 entsteht eine neue „Content-Macht“, in der Nutzer weite Teile der redaktionellen Wertschöpfung (Content-Generierung, -Bewertung und -Einordnung) übernehmen.
  • 1:1: Die Modularisierung von Inhalten sowie die Ablösung der Inhalte von spezifischen Ausgabemedien führt zur Individualisierung des gesamten Medien- und Werbekonsums. Grundlage dieser Individualisierung sind die Profil- und Verhaltensdaten der Nutzer, die im digitalen Mediengeschäft zu einem der wichtigsten Assets von Anbietern werden.
  • ROI-based Advertising: Die vollkommene Transparenz aller Konvertierungsraten entlang des Marketing- und Sales-Prozesses führt in den digitalen Medien eine punktgenaue Kalkulation der Werbeeffizienz sowie einer zunehmend Performace-abhängigen Abrechnung. Mit der Automatisierung der Werbetargetierung und -Abrechnung entwickelt sich ein "vollkommener Werbemarkt", der eine optimale Allokation der verfügbaren Resourcen (Werbeplätze bzw. Aufmerksamkeit) im Sinne der erzielbaren Outputs (Umsatz) erzielt.
  • A3: Die A3-Anforderungen (anything, anywhere, anytime) des mobilen Rezipienten modellieren die Medienleistung im Tagesverlauf nach wechselnden Kriterien und zwingen den Publisher zu einer hinreichenden Dynamisierung seiner Angebote.

Die Studie ist in gedruckter Form zu einem Preis von 590 € (für BDZV- bzw. VDZ-Mitglieder zum Sonderpreis von 475 €) inkl. MWSt. erhältlich. Eine vollständige Beschreibung mit Inhalteverzeichnis finden Sie hier.

 

© Tschentscher.biz: Digital Media Strategies